Bericht aus der Vereinsarbeit

Endlich Sommer! Bis zum letzten Schultag haben viele Schüler wieder geerntet und gekocht, genäht und gewerkelt, gemauert und gepflastert und dabei eine Menge Fertigkeiten erworben.

„Nur was dem Menschen vertraut ist, wird er auch schützen.“ – nach diesem Grundsatz haben wir ein Angebot für die Jüngsten entwickelt. Beate Jäger, Waldpädagogin, macht seit Jahresbeginn zwei Mal monatlich Angebote für Kinder ab 4 Jahren. Diese kommen mit ihrem Vater/ihrer Mutter und meistens auch mit kleinen Geschwisterkindern auf den Hof und erleben – je nach Wetterlage – Natur im Wald, auf der Wiese oder im Winter auch durch Bastelaktivitäten auf der Tenne (s.Bericht). Vor Beginn der Sommerferien ist für alle klar, dass es im September weiter gehen soll. Die Gruppe ist offen für neue Teilnehmer; Interessierte können sich gerne beim Verein melden. (Kontakt s.u.)

Auch unsere Ferienspaßktionen für Kinder der Gemeinden Bissendorf und Melle werden Spiel, Bewegung, Bauen im Gelände sein und natürlich wieder gemeinsames Essen am Feuer ermöglichen.

Ein weiteres Angebot des Vereins ist das Gärtnern und Ernten im Gemüsegarten. Auch gemeinsames (Ein-)Kochen ist auf der großen Tenne möglich; über interessierte Mit-Wirkende und -Genießer freuen wir uns sehr!

Der Workshop zum Thema ‚Baumschnitt’ wird in diesem Jahr Ende August wieder stattfinden. Zierhölzer und Obstbäume schneiden, Bäume ‚hochasten’ und Kompostwirtschaft sind die Schwerpunktthemen; zusammen mit den vielen mitgebrachten Fragen können alle Aspekte sowohl theoretisch als auch im praktischen Tun bearbeitet werden.

Neben dem konkreten Tun rückt ein neues Erfahrungsfeld in den Mittelpunkt der Vereinstätigkeit: die Kommunikation. Der Dialog stellt eine Gesprächsform dar, gemeinsam Themen auszuloten, Standpunkte mitzuteilen, voneinander zu lernen und gemeinsame Anliegen zu entdecken, aber auch Unterschiede gelten zu lassen und wertzuschätzen.

Der Dialog gehört bereits zum Bildungsangebot des Vereins in der Arbeit mit SchülerInnen, Kollegien und Eltern. Mit dem „Abend der kleinen Schritte“ haben wir ihn in das Vereinsleben vor Ort integriert: Eine Gruppe von Menschen lotet für sich aus, was er/sie mit dem Begriff der Nachhaltigkeit verbindet, welche Schritte im eigenen Leben zur Veränderung von Lebensgewohnheiten im Alltag möglich sein können/sollen oder bereits erfolgt sind. Auch hier können sich noch einige wenige Interessierte anschließen.

Und schließlich: Die Walnussbäume hängen schon voller Früchte. Ob dies auf einen kalten Winter hindeutet, können wir nicht sagen, aber wir rechnen zur Erntezeit wieder mit Spaziergängern und Fahrradfahrern, die auf ihren Unternehmungen Halt machen und ihre Taschen füllen.